Unglaublicher Mord in Köln - Bruder findet Leichnam seiner Schwester im Kühlhaus
Gerade einmal 24 Jahre alt - aber schon erfolgreiche Geschäftsfrau. Zusammen mit ihrem Bruder leitet Anke Schäfer eine gut gehende Salatbar in der Nähe der Kölner Fußgängerzone. An einem Sonntagabend beschließt die junge Frau, die Abrechnung für das Wochenende zu machen. Irgendwann in dieser Nacht betritt ihr Mörder das Geschäft ...
Am Sonntag, 22. Juli 2007 kehrt Anke Schäfer von einem Besuch bei ihren Eltern in Lingen zurück. Gegen 22.15 Uhr kommt sie am Kölner Hauptbahnhof an und dürfte mit der U-Bahn zur Salatbar gefahren sein. Dort machte sie allein die Abrechnung fürs Wochenende. Die Tür der Salatbar ließ sie offenbar unverschlossen. Gegen 23.15 Uhr muss der Täter die Salatbar betreten haben. Er sticht mehrfach mit einem Messer auf die junge Frau ein und sperrt sie schließlich in den Kühlraum. Erst am nächsten Morgen um 8 Uhr wird sie von ihrem Bruder gefunden.
Die Kripo hält neben Raubmord auch eine Beziehungstat für denkbar. Denn der Täter ließ die Tageseinnahmen zurück.
Tatort: Die Salatbar liegt mitten in der Kölner Innenstadt, nahe der Fußgängerzone, der "Breiten Straße". Anke Schäfer dürfte gegen 22.50 Uhr von der U-Bahn-Station "Neumarkt" gekommen sein. Möglicherweise wurde sie da schon verfolgt oder war sogar in Begleitung.
Täterbeschreibung: Die Polizei geht von einem Täter aus, der Raucher ist und die Marke L & M raucht. Eventuell hatte er nach der Tat am 22. Juli 2007 Blut an seiner Kleidung. Der Täter muss nicht aus Köln stammen.
Zeuge gesucht!
Seit Donnerstag Nachmittag (13. Dezember) verfügt die Polizei über ein Phantombild von einem Zeugen, der nun dringend gesucht wird. Es handelt sich um einen Mann, der sich kurz vor der Tat in unmittelbarer Nähe des Tatorts mit einem weiteren Zeugen unterhalten hat und Fragen zur Salatbar "Supa Salad" gestellt hat. Der Gesuchte ist 1,75 m groß, schlank, hat krauses, dunkles, längeres Haar, ist ca. 35 - 45 Jahre alt und spricht akzentfrei deutsch. Wer kennt die abgebildete Person?
Entwendete Gegenstände: Tatwaffe (vermutlich Fleischmesser), Länge der Klinge: 16-20 Zentimeter
Reise-Tasche aus dunkelbraunem Leder im Used-Look, Aufschrift "Dunlop" in Gelb-Orange
Gelbe Kellnerbörse mit Ausweis und Bankkarten, ausgestellt auf den Namen Anke Schäfer.
Schlüsselbund mit Anhänger in Form von zwei weißen Flip-Flops
Schwarze Lederhandtasche
Ermittlungsfrage:
Wer kannte Anke Schäfer - vielleicht auch nur vom Sehen - und hat noch nicht mit der Polizei gesprochen?
Belohnung: Für Hinweise, die zur Ermittlung und zur Festnahme des Mörders von Anke Schäfer führen, ist eine Belohnung von 20.000 Euro ausgesetzt.
Zuständig: Kripo Köln, Telefon (0221) 22 90
Hinweise nimmt das Polizeikommando Aargau, Telefon 062 835 81 81, oder jede Polizeidienststelle entgegen. Informationen werden vertraulich behandelt.
Kontakt
Polizeikommando
Tellistrasse 85
5004 Aarau
Tel. 062 835 81 81 Fax 062 835 82 96 ?
Braidich Duric - Dordevic Lidia, 15.05.1959
Darlehensbetrug
160 cm gross, braune Haare, mittlere Statur,
benutzt verschiedene Aliasnamen
Rosu Eugen, 02.01.1975
Menschenhandel / Förderung der Prostitution
Alias: Istrate Gabriel, 03.03.1977, genannt "Nico"
Rumäne, 174 cm gross, athletische Statur, dunkelbraune gewellte Haare, Narbe auf Mitte der Oberlippe
Vaiarelli Nicolas Paul, 29.11.1963
Verdacht Tötungsdelikt in Neuenhof/AG vom 23./24. Januar 2007
178 cm gross
Kunz Walter, Toni, 23.04.1946
Betrug im Zeitraum Oktober 2002 bis April 2005
176 cm gross, mittlere Statur, Glatze, Bart und Schnurrbart
Khenissi Hatem, 05.06.1970
Erpressung und Vergewaltigung begangen im Zeitraum 1. April 2004 bis 10. März 2006178 cm gross, Statur mittel, schwarze glatte Haare, Stirnglatze, weisse Hautfarbe, Nordafrikaner, Narbe Unterarm rechts
Ivanov Aleksej, 28.12.1986
Gewerbsmässiger Diebstahl
Russischer Staatsangehöriger, 175 cm gross,
schlanke Statur, dunkelbraune glatte Haare
Frroku Lek, 26.01.1970
Entweichung aus Strafanstalt Lenzburg/AG am 7.10.2005, 8:15 bis 8:45 Uhr
Alias:
Shala Nikoll, 21.01.1970
Shala Nikoll, 26.01.1970
Albanien, 173 cm, mittlere Statur, braune glatte lange Haare, Bart, Muttermal am Rücken links,
trägt grüne Ueberhose, grüne Faserpelzjacke
Ametaj Sabit, 07.08.1986
Drogenhandel
182 cm, schlank, gewellte schwarzbraune Haare, Slawentyp, vorstehender Kehlkopf, Akne
Bria Petru, 21.07.1967
Tötungsdelikt vom August 2004 in Neuenhof
Alias:
Tutovan Petru Nicolae, 21.07.1967
Moldawischer Staatsangehöriger, 165cm, sehr muskulös, kurze gerade braune Haare
Serbien-Montenegro, 174 cm, schlanke Statur, braune Haare
Latifi Lulzim, 01.04.1968
Entweichung aus Bezirksgefängnis Bremgarten am 20.03.2004, 10:05 Uhr
Serbien-Montenegro, 181 cm gross, schlank,
gewellte braune Haare, Stirnglatze
Weitere Fahndungen
Bundeskriminalamt
Gesuchter Verdächtiger
Agron Kryeziu
Verdacht des Mordes
Agron Kryeziu steht im Verdacht, die afghanische Staatsbürgerin Malika H. mit zwölf Messerstichen ermordet zu haben. Der Vorfall trug sich am 6. Mai 1995 in der Wohnung des Opfers in Kapfenberg (Steiermark) zu. Die Leiche der Frau wurde zwei Tage später in einer Bettzeuglade gefunden.
175 cm groß; schlank; schwarzes Haar; braune Augen; spricht albanisch, serbokroatisch und deutsch. Besondere Merkmale: Narbe in Buchstaben "IVR" am linken Oberarm; 20 Narben in einer Länge von jeweils etwa 3 bis 5 cm am rechten Unterarm; eine 7 cm lange Narbe am Bauch rechts, sowie eine weitere 9 cm lange links; eine 5 cm lange Narbe auf der linken Brust.
Adem Saliaj steht im Verdacht, mit einem Zweiten den Türsteher einer Discothek in Baden (NÖ) mit einem Messer und einem Hammer angegriffen zu haben. Der Mittäter wurde gefasst, Saliaj ist flüchtig.
Idris Ali steht im Verdacht, am 30. April 2001 seine Tochter zu einem Treffen gelockt zu haben. Er bedrohte sie mit einer Schusswaffe und nötigte sie, ihn zur Adresse seiner geschiedenen Gattin zu bringen. Dort kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf Idris Ali seine Ex-Frau mit zwei Schüssen getötet haben soll. Ali flüchtete mit einem Pkw.
Der mutmaßliche Täter ist bewaffnet und soll über Kontakte nach Rumänien verfügen. Dort soll er eine längere Haftstrafe verbüßt haben wegen Anstiftung zu einem Raubüberfall.
Ramiz Krasniqi steht im Verdacht, den 13 Monate alten Sohn seiner Lebensgefährtin misshandelt zu haben. Der Bub starb am 14. April 1999 in Folge seiner Verletzungen im Preyerschen Kinderspital in Wien. Er hatte zahlreiche Knochenbrüche erlitten. Es wird vermutet, dass er auch sexuell missbraucht wurde.
Brigitte Haider, Lebensgefährtin des ebenfalls gesuchten Rechtsanwalts Dr. Friedrich Lorenz, steht im Verdacht, die Manipulation an Treuhandkonten vorbereitet zu haben. Der Gesamtschaden beträgt ca. 1,45 Millionen Euro (20 Mio Schilling). Haider, die angibt in der Modebranche tätig zu sein, dürfte mit Dr. Lorenz geflüchtet sein.
Für Hinweise, die zur Festnahme von Dr. Lorenz und Brigitte Haider führen, ist eine Belohnung von 17.900 Euro ausgesetzt.
Verdacht der Vergewaltigung und Freiheitsentziehung
Ünsal steht im Verdacht, am 11. Oktober 2001 in Hartberg (Steiermark) mit Hilfe eines Mittäters eine Frau überfallen und in einen Pkw gezerrt zu haben. Ünsal soll die Frau, zu einem Wohnmobil gebracht, sie dort gefesselt und vergewaltigt haben.
Ehmann Johann, geb. 08.11.1953 in Graz, österr. StA., ist dringend verdächtigt in mehreren Angriffen seine Frau genötigt zu haben, ihn nicht zu verlassen, indem er ihr mit einer Gefährdung durch Sprengmittel, mit einer Brandstiftung und dem Tod der gemeinsamen Kinder drohte. Ehmann Johann ist in Begleitung der Kinder Ehmann Ingrid, geb. 25.11.1996 in Stein am Anger und Ehmann Phillip, geb. 17.02.2000 in Stein am Anger.
Ehmann Johann wurde das Sorgerecht der Kinder durch das Landesgericht Graz entzogen.
So könnte Tibor Foco heute aussehen (Bilder durch Anklicken vergrößern):
Tibor Foco steht im Verdacht, am 13. März 1986, eine Prostituierte ermordet zu haben. Er wurde am 31. März 1987 rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt; das Verfahren wurde jedoch mittlerweile wieder aufgenommen.
Foco flüchtete am 27. April 1995 aus der Haft in Linz während eines Studienausgangs.
Miroslav Dragovic und Goran Jovic stehen im Verdacht, am 27. August 1996, in Vorarlberg einen Mann in dessen Wohnung überfallen zu haben. Sie sollen sich als Beamte der Stadtwerke ausgegeben haben, den Mann in der Wohnung festgehalten und beraubt haben. Nach 30 Minuten gelang es dem Opfer zu flüchten.
Dragovic und Jovic stehen im Verdacht, 150 schweizer Franken und eine Kreditkarte gestohlen zu haben. Sie sollen das Opfer genötigt haben, ihnen den PIN-Code bekannt zu geben.
Bundesministerium für Inneres, Postfach 100, A-1014 Wien, Telefon: +43-(0)1- 53126-0
Bundeskriminalamt
Gesuchter Verdächtiger
Dr. Friedrich Lorenz
Verdacht der Veruntreuung und Untreue
Dr. Lorenz steht im Verdacht, als Rechtsanwalt in mehreren Fällen Beträge in Gesamthöhe von 1,45 Mllionen Euro (20 Mio Schilling) von Treuhandkonten abgehoben zu haben. Geschädigt wurden dadurch mehrere Klienten des Anwalts. Dr. Lorenz flüchtete vermutlich in Begleitung seiner Lebensgefährtin Brigitte Haider. Er ist passionierter Golfspieler.
Für Hinweise, die zur Festnahme von Dr. Lorenz und Brigitte Haider führen, ist eine Belohnung von 17.900 Euro ausgesetzt.
Im Mai 2002 mietete der Verdächtige in Graz ein Büro. Er gab sich als "Boris Kegel" aus, in seiner Begleitung befanden sich der angebliche "Ivan Susa" und "Markus Mick". Kegel errichtete die "Firma Maxprom-Kegel HandelsGmbH, ordnungsgemäß protokolliert im Firmenbuch.
Die Männer gaben Mitbewohnern gegenüber an, einen Lebensmittel- und Pharmaziehandel zu betreiben. Mit Sattelschleppern wurden Büromöbel gebracht, Farbkopierer, Computeranlagen, Autoreifen, Notebooks, Getränke und Lebensmittel geliefert. Zum Teil leisteten die drei Verdächtigen Anzahlungen mit ungedeckten Schecks. Der Schaden beträgt über 700.000 Euro.
Im August zogen die drei Verdächtigen aus dem Büro aus - einen Tag bevor Anzeige erstattet wurde. Es gelang ihnen, alles mitzunehmen - die Räume wurden "besenrein" vorgefunden, die Männer hatten sogar das Telefon eingepackt.
Mittlerweile fand die Polizei heraus, die Verdächtigen hatten in Leoben eine Lagerhalle gemietet. Dort hatten sie die durch Betrug erlangte Ware zwischengelagert. Angeblich soll sie dann in Länder des ehemaligen Jugoslawiens beracht worden sein.
"Ivan Susa" ist etwa 40 Jahre alt, ca. 175 cm groß, hat brünettes Haar, sportlich, stammt vermutlich aus dem ehemaligen Jugoslawien.
"Markus Mick" ist etwa 30 Jahre alt, ca. 180 bis 185 cm groß, schlank, brünettes Haar, vermutlich Österreicher aus Kärnten oder der Steiermark.
Verdacht des Einbruchs, geflüchteter Untersuchungshäftling
Laszlo Raffael steht im Verdacht, an mehreren Einbrüchen in Österreich und Deutschland beteiligt gewesen zu sein. Er soll Anführer der Bande sein.
Raffael wurde im Dezember 1998 bei einem Einbruchsversuch in ein Antiquitätengeschäft in Oberösterreich von Polizeibeamten ertappt und festgenommen. Er wurde zu vier Jahren Haft verurteilt; das Urteil ist nicht rechtskräftig. Mittlerweile laufen weitere Ermittlungen wegen Einbrüchen in Österreich und Deutschland.
Am 14. Oktober 1999, gegen 10.20 Uhr gelang es Raffael, aus der Justizanstalt Wels zu entkommen.
01.03.51, gibt auch an: 22. Februar 1951, 29. Jänner 1959, 3. Jänner 1951, 1. März 1951, 5. Juli 1951, 18. August 1959, 12. Februar 1957, 22. Juli 1948
Geburtsort:
Budapest, gibt auch an: Alcautdobez, Nagyecsed, Pacs
Goran Jovic und Miroslav Dragovic stehen im Verdacht, am 27. August 1996, in Vorarlberg einen Mann in dessen Wohnung überfallen zu haben. Sie sollen sich als Beamte der Stadtwerke ausgegeben haben, den Mann in der Wohnung festgehalten und beraubt haben. Nach 30 Minuten gelang es dem Opfer zu flüchten.
Dragovic und Jovic stehen im Verdacht, 150 schweizer Franken und eine Kreditkarte gestohlen zu haben. Sie sollen das Opfer genötigt haben, ihnen den PIN-Code bekannt zu geben.
Perihan Cicek steht im Verdacht, ihre beiden Kinder Ömer, 7, und Enes, 2, erdrosselt zu haben. Die Tat ereignete sich in der Nacht vom 5. zum 6. Jänner 2000 in Wien. Seither fehlt von Perihan Cicek jede Spur. Es könnte sein, dass sie Selbstmord begangen hat.
Raubüberfälle auf drei Drogeriemärkte Kriminalpolizeiinspektion vermutet Tatzusammenhänge
Saarbrücken / Bous / Beckingen / Rehlingen. Drei Raubüberfälle auf Drogeriemärkte beschäftigen zurzeit das Kriminalkommissariat 4 der Kriminalpolizeiinspektion (KPI) in Saarbrücken.
Letztmals überfiel ein bislang unbekannter Täter am vergangenen Dienstag (08.01.2008), gegen 17:55 Uhr, die Filiale einer Drogeriemarktkette in der Saarbrücker Straße in Bous.Nachdem alle Kunden den Laden verlassen hatten, bedrohte der Täter die an der Kasse sitzende Filialleiterin mit einer Waffe. Die Frau musste daraufhin den Kasseneinsatz entnehmen und wurde von dem Täter in das Büro der Filiale dirigiert. Dort musste sie auch noch den Tresor öffnen und darin befindliches Geld aushändigen. Der Täter fesselte anschließend die Frau mit einem mitgebrachten, silbernen Klebeband. Er verließ kurze Zeit später unerkannt die Filiale mit einem vierstelligen Bargeldbetrag. Personenbeschreibung des Täters (siehe beigefügtes Phantombild):
- ca. 170 cm groß,
- ca. 40 - 45 Jahre alt,
- etwas kräftige Gestalt,
- rundes Gesicht, keine Brille, kein Bart
- bekleidet mit grauer Baumwolljacke,
- trug schwarze Wollmütze, welche umgeschlagen war
- sprach deutsch ohne Akzent
Wie bereits erwähnt, vermuten die Fahnder der Kriminalpolizeiinspektion, dass der Täter eventuell auch für weitere Überfälle auf Filialen dieser Drogeriemarktkette, so am 4. September des letzten Jahres in Beckingen-Düppenweiler und am 11. Dezember 2007 in Rehlingen, verübt hat.
Auch bei diesen beiden Taten gab es übereinstimmende Zeugenaussagen bezüglich der Täterbeschreibung und der Tatbegehung. Personen bzw. Zeugen, die Hinweise zu dem Überfall bzw. der Identität des Täters machen können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion unter der Telefonnummer 0049681 / 962-2933 in Verbindung zu setzen.
Düsseldorf (RPO) Ein 42-jähriger, mutmaßlicher Menschenhändler wird mit internationalem Haftbefehl im Raum Düsseldorf gesucht. Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft Düsseldorf am Freitag mitteilten, wird der griechische Staatsangehörige Periklis Athanassiadis verdächtigt, Frauen zur Prostitution gezwungen zu haben. Unter anderem handelt es sich hierbei um acht Frauen aus Tschechien und Moldawien.
Ein in Tschechien lebender Deutscher habe die Frauen in Prag angeworben und sie an den 42-Jährigen "für 1.500 Euro pro Mädchen verkauft". Die Opfer hätten an sieben Tagen in der Woche bis zu 14 Stunden am Tag der Prostitution nachgehen und ihre Einnahmen, teilweise 15.000 Euro pro Monat, an den Zuhälter abgeben müssen. Die Frauen seien ständig überwacht, teilweise bedroht sowie in Einzelfällen geschlagen und vergewaltigt worden.
Aufgrund der erdrückenden Beweislage erließ das Amtsgericht Düsseldorf gegen den Verdächtigen im August einen Haftbefehl, der bisher nicht vollstreckt werden konnte. Im Juni war der 42-Jährige, der sich privat und beruflich in Düsseldorf und Neuss aufhielt, nach Griechenland gereist, um dort seine Mutter und seine Brüder zu besuchen. Seit dem 26. Juni gilt er als spurlos verschwunden. Auch die griechischen Behörden haben keinerlei Hinweise auf den Verbleib des Gesuchten.
Die Polizei geht aber davon aus, dass Athanassiadis noch lebt und bittet die Bevölkerung bei der Fahndung um Mithilfe. Der Gesuchte ist 173 Zentimeter groß, 86 Kilogramm schwer und hat ein scheinbares Alter zwischen 45 und 50 Jahren. Er hat braune Augen, graue kurze Haare und ist am rechten Oberarm mit einer Blume sowie an beiden Händen zwischen Daumen und Zeigefinger mit Punkten tätowiert. Er dürfte im Besitz von mehreren Hunderttausend Euro in Geld- und Sachmitteln sein.
Sachdienliche Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 31 in Neuss - Telefon: 0 21 31-30 00 und Fax: 0 21 31-3 00 29 49 - sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.