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16.11.2009
Perversling - Mann wählte Notruf und flehte um Sex
Dieser Mann flehte die Polizei um ihre Liebesdienste an.

Foto: AP
Tampa/Florida –
Völlig gaga: Der 29-jährige Joshua B. hatte Lust auf Sex. Weil er aber kein Geld mehr hatte, wählte er den amerikanischen Notruf 911 an. Das fand die Polizei gar nicht lustig.
Dabei begann alles noch ganz harmlos: "B. sagte, dass er eigentlich seine Wäsche machen wollte, aber dann informiert wurde, dass die Waschmaschine außer Betrieb sei", schrieb Polizei-Komissarin Vivan Frauenfeld in ihren Bericht in Tampa. "Daraufhin entschied B. sich, Frühstück zu machen und ging dann unter die Dusche, um ein bisschen Spaß zu haben."
Dieser Spaß, so schrieb Frauenfeld, hieß auch, 911 anzuwählen. Weil er nämlich keine Freiminuten mehr auf seinem Handy hatte, konnte er sich einen Anruf bei der Sex-Hotline nicht leisten. Also rief er kurzerhand die einzige Nummer an, die er überhaupt noch anwählen konnte: den amerikanischen Notruf.
Dort flehte der Arbeitslose um die Liebesdienste der Telefonistin. Der offenbar erregte Mann machte allerlei anzügliche, sexuelle Kommentare über den Körper der Frau - bevor er sie fragte, ob er sie zu Hause besuchen könnte, um Sex mit ihr zu haben.
Da war er an der falschen Adresse: Die Polizisten machten ihn in einem Fremdenheim ausfindig und verhafteten ihn. Als sie das Heim erreichten, führten zwei Männer die Beamten zum Badezimmer, wo sich B. eingeschlossen hatte.
Bei seiner Festnahme sagte der 29-Jährige, er hätte "nicht gewusst, dass er Ärger bekommt, wenn man die 911 wählt".
Der Perversling gestand außerdem, in der Vergangenheit bereits mehrfach solche obszönen Anrufe bei der Polizei gemacht zu haben. Aber er sei nie erwischt worden, weil er immer einen falschen Namen und Adresse benutzt hatte.
Joshua B. wurde wegen Missbrauch der Notruf-Nummer inhaftiert. Seine Kaution beträgt 500 Dollar (rund 334 Euro). Ob er die wohl zahlen kann, wenn es nicht mal für Freiminuten auf dem Handy reicht?
Quellen: express.de