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Udo Bürger

Freiberufler, geb. am 8. Juli 1958 in Bonn, wohnhaft in Remagen-Unkelbach. Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte von 1979-1985 in Bonn und Innsbruck, Abschluss Magister.
Bisherige Veröffentlichungen:
- Chronik Niederzissen. Geschichtliches der Brohltal-Gemeinde in Wort und Bild, Niederzissen 1992. Das 800-seitige Werk entstand im Auftrag der Gemeinde Niederzissen;
- 1996: Zum Erziehungswesen der Juden im Kreis Ahrweiler und zu den Synagogenverhältnissen allgemein, in: Sachor. Beiträge zur jüdischen Geschichte und zur Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz, Heft Nr. 12 ? 2/96;
- Henker, Schinder & Ganoven. Unbekannte Kriminalfälle aus der Eifel des 18. Jahrhunderts, Aachen 1997;
- Mitarbeit an dem Buch ?Zeugnisse jüdischen Lebens im Kreis Ahrweiler?, Ahrweiler 1998;
- Mitarbeit an dem Buch ?Die Hölle schien losgelassen zu sein. Aus der Katastrophengeschichte des Eifeler Raumes?, Aachen 1999;
- Mitarbeit an einer Chronik des Ortes Unkelbach, Meckenheim 1999;
- Henker, Schinder & Ganoven, Teil II. Neuigkeiten zur Kriminalgeschichte der Eifel des 18. und 19. Jahrhunderts, Aachen 1999;
- Die Guillotine im Schatten des Domes. Zur Kriminalgeschichte Kölns in der Franzosenzeit (1794-1814), Aachen 2001.
Daneben zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitungen und Heimatjahrbüchern

Publizierte Bücher des Autors




Titel vergriffen!

Bürger, Udo

Die Guillotine im Schatten des Domes
Zur Kriminalgeschichte Kölns in der Franzosenzeit (1794-1814)


166 Seiten,
gebunden,
204 Abbildungen,
Großformat, 26,5 x 20 cm

ISBN 3-933608-28-7

22,00 €

© Helios Verlag

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Über das Thema Kriminalgeschichte in Köln in der Franzosenzeit (1794 bis 1814) ist bislang wenig geschrieben worden. Auch ist kaum noch in Erinnerung, dass Köln von 1798 bis 1803 Sitz des obersten Kriminalgerichts des Roerdepartements war. In Köln wurden also in jener Zeit die schwersten Verbrechen verhandelt, die im ganzen Departement vorgekommen waren. Die hauptsächlich verhängten Strafen des von den Franzosen eingerichteten Kölner Kriminalgerichts waren die Haft, die Prangerstrafe, die Zwangsarbeit, die in der Regel mit dem Brandmarken verbunden war, sowie die Todesstrafe. Die ?altmodischen? Hinrichtungsmethoden wie das Rädern, Verbrennen, Erhängen oder Enthaupten mit dem Schwert lösten die Franzosen durch das revolutionserprobte Guillotinieren ab. Den wenigsten Kölnern ist bewusst, dass der Domhof derjenige Platz war, auf dem die Guillotine aufgebaut wurde, wenn eine Hinrichtung anstand. Durch diese 1798 nach Köln gelieferte Guillotine, die durch den früheren Aachener Scharfrichter bedient wurde, floss von 1799 bis 1803 sehr viel Blut auf dem Domhof. Hier standen die Verurteilten auch zu öffentlichen Ausstellungen am Pranger. Neben diesen Aspekten handelt das Buch vor allem von Kölner Delinquenten und von Verbrechen, die in Köln verübt wurden. Einer der spektakulärsten Kriminalfälle jener Zeit betraf einen Kölner Pfarrer, der 1803 unter der Anklage stand, am Rheinufer zwei Frauen ermordet zu haben. Ganz Köln war bestürzt über diesen Pfarrer, der trotz aller Bemühungen, sich noch aus der Affäre zu ziehen, unter der Guillotine endete.

Publizierte Bücher des Autors






Bürger, Udo

Henker, Schinder & Ganoven
Neuigkeiten zur Kriminalgeschichte der Eifel des 18. Jhrts und 19. Jhrts.


204 Seiten,
Leinen mit Schutzumschlag,
96 Abbildungen,
24,5 x 17 cm

ISBN 3-933608-06-6

20,35 €

© Helios Verlag

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Vorwort
Nach dem regen Interesse, auf das mein erstes Buch zur Eifeler Kriminalgeschichte gestoßen ist (Henker, Schinder & Ganoven - Unbekannte Kriminalfälle aus der Eifel des 18. Jahrhunderts, Aachen 1997), habe ich mich ermutigt gefühlt, mich weiter mit diesem bisher noch weitgehend unerforschten Thema zu beschäftigen.
Wie schon das erste Buch basiert auch das vorliegende im Wesentlichen auf bisher unbearbeitet gebliebenem Archivmaterial. Es standen also wieder viele Fahrten und Arbeitsstunden, besonders im Landeshauptarchiv Koblenz, an. Ich möchte mich an dieser Stelle für die Unterstützung seitens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landeshauptarchivs sowie auch des Instituts für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande in Bonn und der Universitätsbibliothek Bonn bedanken.
Das vorliegende Buch umfasst das 18. und 19. Jahrhundert. Die Bearbeitung der Eifeler Kriminalgeschichte des 19. Jahrhunderts wird dadurch erschwert, dass fast alle Gerichtsprotokolle ein Raub der Bomben des Zweiten Weltkriegs geworden sind. Trotzdem sind immer noch genügend andere Quellen überliefert, um, wie ich denke, einen guten Einblick in unser Thema zu ermöglichen.
Die Kriminalverhältnisse des 18. und 19. Jahrhunderts sind sehr unterschiedlich. Erinnert das 18. Jahrhundert mit seinen zum Teil "brutalen" Bestrafungsmethoden noch sehr an die Vorgehensweisen und Gewohnheiten des Mittelalters, so erscheint nach dem Zwischenspiel der französischen Epoche (1794-1814) das 19. Jahrhundert weitaus "moderner". Neben der Darstellung der Unterschiedlichkeit der beiden Jahrhunderte werden auch in diesem Buch wieder etliche Einzelfälle geschildert. Mancher wird sich wohl wundern, was früher in seinem Dorf so alles passiert ist. Daneben werden auch Themen wie Landesvisitationen, Begnadigungsgesuche, Gefangenentransporte und die Geschichte einzelner Eifelgefängnisse behandelt. Mehrere Illustrationen im ersten Teil des Buches vermitteln einen Eindruck, wie mannigfaltig der "Phantasiereichtum" im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit hinsichtlich der vielförmigen Bestrafungs-, Hinrichtungs- und Foltermethoden war. Nur ein Teil dieser Methoden aber ist, wie wir noch sehen werden, speziell für die Eifel nachweisbar. Ich wünsche den Lesern bei der Lektüre viel Spaß.
Udo Bürger
Remagen-Unkelbach im August 1999

Publizierte Bücher des Autors




Titel vergriffen!

Bürger, Udo

Schurken, Schande & Schafott
Zur Kriminalgeschichte in Aachen und Umgebung von 1794 bis 1900


168 Seiten,
gebunden mit Schutzumschlag,
79 Abbildungen,
19,5 x 26 cm

ISBN 3-933608-92-9

23,50 €

© Helios Verlag

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

In diesem Buch wird versucht, ein Stück bislang unbekannter Aachener Geschichte aufzuarbeiten. Der Leser erfährt, was hinsichtlich der Kriminalität in Aachen und in der Aachener Umgebung während der Franzosenzeit (1794-1814) und einem großen Teil der Preußenzeit (1815-1900) konkret passierte, wobei es immer wieder Verbrechen und Prozesse gab, die für großes Aufsehen sorgten.
Die Franzosen reformierten das Justizwesen von Grund auf. Aachen spielte eine zentrale Rolle, weil hier von 1803 bis 1811 das Kriminalgericht des neugebildeten Roerdepartements seinen Sitz hatte. In Aachen standen also in jenen Jahren die "größten Schwerverbrecher" des ganzen Departements vor Gericht. Da auch die häufigen Todesurteile des Kriminalgerichts in Aachen vollstreckt wurden, kam es in dieser Zeit zu einer Vielzahl von öffentlichen, viel besuchten Hinrichtungen in der Stadt. Bislang war unbekannt, wo genau diese Hinrichtungen mittels der Guillotine stattfanden.
Die Preußen behielten die Guillotine als Hinrichtungsinstrument bei, wobei aber die Anzahl der Hinrichtungen in Aachen immer mehr sank. Es bedurfte schon eines "besonderen Verbrechens", wenn ein durch den Aachener Gerichtshof ausgesprochenes Todesurteil auch vollstreckt wurde, wenn also der betreffende Delinquent nicht vom preußischen Monarch begnadigt wurde. Immerhin gab es von 1815 bis 1902 noch 14 Hinrichtungen in Aachen. Jeder von ihnen lag ein persönliches Schicksal zugrunde, das hier nachzuzeichnen versucht wird

Publizierte Bücher des Autors

Neu im Programm!




Bürger, Udo

Mord aus "Melancholie"
Eifeler Kriminalfälle von 1675 bis 1898


148 Seiten,
Hardcover mit Schutzumschlag, fest gebunden, ,
73 Abbildungen,
17 x 23 cm cm

ISBN 978-3-938208-53-3

22,50 €

© 2007 Helios Verlag

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Im vorliegenden Buch werden Kriminalfälle und Delikte aus der Eifel von 1675 bis 1898 geschildert. Jeder Fall kann einzeln für sich gelesen werden, betrachtet man die Fälle aber einen nach dem anderen, zeigt sich eine deutliche Entwicklung auf. Nach den "juristischen Zerstreutheiten" des uneinheitlichen Alten Reichs, als die Eifel in viele verschiedene Herrschafts- und dementsprechend Gerichtsbereiche unterteilt war, brachte die Franzosenzeit (1794 bis 1814) eine weitaus straffere Struktur im Bereich der Rechtsprechung, aber auch der Verbrechensbekämpfung, mit sich. Vieles, was die Franzosen im Rheinland einführten, wurde später ab 1815 von den Preußen übernommen. Fern von theoretischen Erörterungen aber liegt der Schwerpunkt des Buches auf den einzelnen Fällen selber, die dem Leser zeigen, was eventuell auch in seinem eigenen Heimatort so alles passiert ist. Als Quellen dienten im Wesentlichen Archivmaterialien aus den einschlägigen Archiven in Koblenz, Düsseldorf, Köln, Aachen, Wertheim und Berlin, aber auch die damalige Presse. Über die meisten der hier dargelegten Verbrechen war bislang noch gar nichts oder nur sehr wenig bekannt.


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